Implantate

Implantate sind hochpräzionsgeformte, künstliche Zahnwurzeln, die in die Hart - und Weichgewebe von  Ober - und Unterkiefer eingepflanzt werden. Dort heilen sie über einen Zeitraum von mehreren Monaten ein und werden praktisch Bestandteil des Knochens.

Das heutige technische Niveau erlaubt uns künstliche „feste“ Zahnwurzeln zu Implantieren und Kronen darauf
zu montieren. Trotzdem gibt es Gründe, wo diese Art des Zahnersatzes nicht angewendet werden kann:

  - Immunschwäche
- Diabetes
- Chemotherapie
- Nuklearbestrahlung
- Osteoporose
- Hormonumstellung
- Leukämie
Deshalb muss vor jeder Behandlung eine genaue Untersuchung vorgenommen werden.
Nach der Einheilphase können diese künstlichen Titan – oder Keramikzahnwurzeln als
Pfeiler für die Stützung und Halt von künstlichen Zähnen verwendet werden oder zur
Stabilisierung von Prothesen im bereits zahnlosen Kiefer.
Zur Zeit sind über 50 verschiedene Implantatsysteme für die Zahnheilkunde erhältlich.
Wir verwenden die sichersten, unmkompliziertesten und erprobtesten Implantate.
Titan ist die bekannteste Form, neu sind Keramikmaterialien (Zirkoniumdioxid)

             

Bitte lassen Sie sich aber von solchen Versprechungen nicht verleiten:
„Morgens Implantate setzen, Mittags Zahnersatz drauf und Abends zur Dinnereinladung.“

Jedes Gut Ding braucht Weil – der Volksmund sagt das – und nicht zu Unrecht.

Zwar ist nicht jedes Kiefer und überall im Kiefer das Setzen von Implantaten geeignet, doch bei schwierigen Fällen kann mit Knochenaufbaumaßnahmen wie Augmentation – Osteogenesis – Sinuslift geholfen werden,
ein Implantat einzubringen.

Ältere Leute mit herausnehmbarem Zahnersatz, welcher sehr unstabil sitzt, kann mit nicht sehr aufwändiger Implantatkonstruktion geholfen werden, damit der Stabilitätskomfort ausreichend verbessert werden kann.

Zu beachten: regelmäßige Kontrolle und sehr gründliche Pflege sind unerlässlich!